Die Schule für Pädagogen

Um allen Kindern gerecht zu werden, wird jede Klasse von 1-2 Lehrkräften und einem Pädagogischen Mitarbeiter betreut.

In einer Klasse unterrichten wir 18 – 20 Schülerinnen und Schüler, von denen sechs einen Förderbedarf haben.

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Es gibt einen festen Klassenverband und dazu ein festes Team, in dem Lehrkräfte für Grund- und Förderschule, Erzieher/innen, Heilpädagog/innen/en, Sozialpädagog/innen/en und Heilerziehungspfleger/innen/en unterstützt werden von Praktikant/innen/en der Universitäten, jungen Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr und Heilerzieher/innen/n in Ausbildung.
Eine enge Zusammenarbeit mit der Förderschule auf dem gleichen Gelände macht die Einbindung von Ergo-, Sprach- und Physiotherapeut/innen/en und einer Psychologin für unsere verschiedenen Schüler/innen möglich. Auch zu den Mitarbeiter/innen/n der Kommunalen Sozialen Dienste wird eine gute Vernetzung gepflegt.

Nach reformpädagogischen Ansätzen lernen die Schülerinnen und Schüler in offenen Unterrichtsformen. Jedes Kind wählt dazu nach seinem Niveau und Interesse, nach seinem Lern- und Entwicklungsstand aus einer Sammlung vorbereiteter Lerninhalte aus und arbeitet in seinem Tempo in der Gruppe, mit einem Partner oder allein. So werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, Lernprozesse selber zu initiieren und zu strukturieren.

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Die Mira-Lobe-Schule ist eine Schule für ein neues Bild vom Beruf des Pädagogen.
Die Lehrer/innen und Pädagogischen Mitarbeiter/innen werden zum sachkundigen Moderator. Sie begleiten die Kinder auf ihrem Lernweg, fordern Leistungen heraus und fördern wo es notwendig ist.

Einen Stundenrhythmus im 45- Minuten-Takt gibt es nicht.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl festigt sich durch einen gemeinsamen Wochen- und Tagesbeginn, gemeinsame Mahlzeiten, einen demokratisch organisierten Klassenrat, Gruppenverpflichtungen, Wochen- und Tagesabschluss.

Im Morgenkreis, im Klassenrat und in den Gesprächen zum Lernstand erfährt der angemessene, verbale Austausch eine besondere Kultivierung.

Selbständigkeit und ein positives Selbstwertgefühl sind die Fähigkeiten, die wir den Schülerinnen und Schülern durch ganzheitliches Lernen, das Lernen „mit allen Sinnen“ mit auf den Weg durch ihr Leben geben wollen. In diesem Prozess werden wir sie professionell begleiten und beraten.

Als Ersatzschule sind wir gehalten, uns an den gültigen Kerncurricula zu orientieren. Da Kinder mit dem verschiedensten Förderbedarf die Schule besuchen richten sich die Themen des Unterrichts nach den Kerncurricula der Grundschule, der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen und der Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung

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